KAUFHILFE

CARGOBIKES AUF 2 ODER 3 RÄDERN

An dieser Stelle wollen wir dir die Eigenschaften von Cargos mit 2 und 3 Rädern erläutern. Sicher hast du schon gemerkt, dass wir mehr zweirädrige als dreirädrige Cargobikes im Programm haben... An dieser Stelle wollen wir keine Partei ergreifen, aber mit Hilfe der folgenden Gegenüberstellung veranschaulichen, warum das so ist.


MIT 2 RÄDERN

Einspurige Cargobikes unterscheiden sich gar nicht so sehr von normalen Fahrrädern. Sie sind lediglich etwas länger, etwas schwerer, aber kaum breiter. Bei der Breite solltest du im Vergleich zu den deutlich breiteren 3-rädrigen Cargobikes unbedingt auf etwaige Hofdurchfahrten achten! Es kann sein, dass du mit dem Dreirad z.B. immer beide Hoftore öffnen musst, während du mit dem zweirädrigen durch Tore fährst, durch die auch ein Fahrrad passt.

Ein zweirädriges fährt sich wie ein normales Fahrrad: Wir haben schon viele Probefahrten erlebt und nach kurzen Vorbehalten kamen bisher alle begeistert zurück – schon nach weniger al 5 Minuten hatten alle den Dreh raus und waren selbst überrascht, wie schnell sie sich eingewöhnen. Das liegt daran, dass das Fahrprinzip genau dem eines normalen Fahrrades entspricht. Du kannst dich also genauso in die Kurve legen, wie du es von deinem Fahrrad kennst – ein Trumpf, den viele auf den ersten Blick nicht erwarten... 


Auf zwei Rädern – egal ob Cargo oder normales Fahrrad – hast du immer das gesamte Gewicht zu balancieren. Das mag bei einem 2-rädrigen Cargobike nach Belastung klingen, doch haben unsere Modelle den Schwerpunkt ganz besonders tief, was die Sache wieder sehr viel leichter macht, als Gepäck oder Kinder auf einem normalen Fahrrad – auch für zarte Hände. Wenn du daran Zweifel hast, liegt das daran, dass du noch keins von uns gefahren bist, denn wir sind uns sicher: Nach einer Probefahrt wirst du die Leichtigkeit auch bestätigen! Am Ende kommt es aber immer auch darauf an, ob du „nur“ 30-60kg oder 80-100kg transportieren möchtest. 

Da der Gewichtsschwerpunkt grundsätzlich sehr viel tiefer liegt als auf Gepäckträgern normaler Fahrräder, macht das den „Schwertransport“ überhaupt erst möglich – kleiner Trick, große Wirkung... 


Zusätzlich zu der viel größeren Zuladung haben zweirädrige Cargobikes extrem stabile Ständer, auf denen das gesamte Gewicht sicher stehen kann. Zum Be- und Entladen (gerade von Kindern) ein Sicherheitsargument auch gegenüber allen normalen Fahrrädern. 

Wenn du schon mal mit einem Kinderanhänger unterwegs warst, kennst du auch den Unterschied zwischen insgesamt zwei, oder mit Anhänger vier Reifen, die Bodenkontakt haben: Bei vier Reifen kannst du Bordsteinkanten oder andern Unebenheiten nicht mehr ausweichen. Mindestens zwei Reifen nehmen jeden Huckel mit, das Ausweichen wird schier unmöglich. Auf nur zwei Reifen verhalten sich Unebenheiten wie bei einem normalen Fahrrad, du kannst einfach ausweichen! 

Wenn du – wie in der Stadt typisch - im Radius von 0 – 5 km ganz große Einkäufe, 1-2 Kinder (auch mal drei kleine...), deinen Hund oder ähnliches täglich bewegen möchtest (oder musst), ist ein Einspurer (2 Räder) perfekt für deine Mobilität. Trotz deiner Zuladung bist du auf zwei Rädern schnell und beweglich und kannst mit dem Fahrradverkehr gut mithalten. Selbst bei Ausflügen mit Freunden fährst du nicht hinterer – zumindest nicht wegen deines Cargobikes…

+ schnell & flott
+ dynamisches Fahrverhalten
+ auch für längere Ausflüge gut
+ Verhältnis zwischen Ladefläche und Gesamtgröße
+ Gesamtbreite vielseitiger (z.B. Hoftore)
+ keine Kippgefahr in Kurven
+ sicherer Stand auf stabilem Ständer
- Ständer muss ausgeklappt werden
- bei Langsamfahrt kippelig (wie normales Rad)
- etwas geringere Zuladung
- größerer Wendekreis

MIT 3 RÄDERN

Drei Räder wirken auf den ersten Blick wie eine sichere Bank. Drei Räder können nicht kippen, und stehen immer von selbst, egal ob im Stand oder in Fahrt. Das ist aber nur der erste Eindruck, gerade beim Dreirad gibt es wichtige Punkte zu beachten, die entscheiden, ob das Dreirad die bessere Wahl ist. 

Falls du häufiger durch enge Durchfahrten musst oder eine Hofdurchfahrt bei jeder Ausfahrt zu passieren ist, kann das schon mal Punkte in Abzug bringen. Du solltest ggf. unbedingt die Durchfahrten messen, bzw. dessen Bedienungskomfort bewerten, falls du häufig durch diese durch musst. 

Auf drei Rädern fährt es sich anders. Wenn du dich an deine Zeit auf deinem Dreirad erinnerst oder gar schon mal ein Trike (Motorrad auf drei Rädern) gefahren bist, hast du die Unterschiede schon mal kennen gelernt: Auf einem Dreirad kann man sich nicht in die Kurve legen. Du musst aktiv mit deinem ganzen Körpereinsatz die Gewichte ausgleichen. Das hört sich nun dramatisch an, ist aber eben grundsätzlich anders, als du es bisher von zwei Rädern kennst. Und du kannst umkippen, wenn du die Gewichtsverteilung nicht beachtest oder mal zu schnell um die Kurve saust. Das muss alles nicht passieren, aber es kann. Und beschreiben die wichtigsten Unterschiede, auch in Punkto Sicherheit – ein Dreirad deshalb als gefährlich einzustufen, wäre wieder übertrieben. 


Bei gemütlicher Langsamfahrt – weil du Zeit hast – hat das Dreirad „entschleunigende“ Wirkung, was auch positiv gesehen werden kann. Gemütlich über Gehwege bummeln, hier und da mal stehen bleiben... Das ist der Vorteil auf drei Rädern und ist auch ein tolles Fahrgefühl! Du kannst absteigen und brauchst nur die Bremsen zu arretieren – alles steht wie ´ne Eins (wenn du ein gutes Dreirad von Velogold hast...) 

Und du hast Platz auf drei Rädern. Die Zuladung ist größer, du kannst gut mit 3-4 Kindern, dem Großeinkauf für zwei (!) Familien oder 8-10 vollen Getränkekisten unterwegs sein – wenn auch nicht flott, aber es geht!

Mit drei Rädern hast du mehr Bodenkontakt und bist holpriger unterwegs, da das „umschiffen“ von Unebenheiten schwieriger bis unmöglich wird – drei Räder im Blick zu haben, ist auch nicht leichter.


Ein Dreirad ist super, falls du täglich große Großeinkäufe machst, überwiegend mehr als 2-3 Kinder transportieren musst oder regelmäßig mit anderen „großvolumigen“ Dingen unterwegs bist. Wenn dir das „mitschwimmen“ im (Fahrrad-)verkehr auch nicht wichtig ist oder dir die Gemütlichkeit viel sicherer vorkommt, dann ist das Dreirad auch ein interessantes Modell und vielleicht die bessere Wahl – beachte bei der Gemütlichkeit aber noch deinen erforderlichen Körpereinsatz ;-)




 

+ sehr großes Ladevolumen
+ höhere Zuladung
+ bleibt selbstständig stehen
+ enstpanntes, gemütliches Fahren
- "mitschwimmen" im Verkehr nur bedingt möglich
- kann in Kurven umkippen
- aktiver Körpereinsatz nötig
- sperriges Fahrverhalten
- langsamer / höherer Energiebedarf
- breiter (Achtung z.B. in der Tordurchfahrt)
- schwer

 

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